Sanumtherapie in Dresden

Das innere Milieu und die körpereigene Regulation im Blick

Unser Körper lebt in enger Gemeinschaft mit einer Vielzahl von Mikroorganismen. Besonders im Darm, aber auch auf der Haut und den Schleimhäuten gehören Bakterien und Pilze ganz selbstverständlich zu unserem Organismus.

Dabei kommt es nicht nur darauf an, welche Mikroorganismen vorhanden sind. Entscheidend ist auch, unter welchen Bedingungen sie leben und wie gut das Zusammenspiel zwischen ihnen und unserem Körper funktioniert.

Man kann sich dieses Zusammenspiel ein wenig wie ein Ökosystem vorstellen: Verändern sich die Bedingungen innerhalb dieses Systems, kann sich dies auch auf andere Bereiche auswirken.

An diesem Gedanken setzt die Sanumtherapie an.

In meiner Naturheilpraxis in Dresden nutze ich die Sanumtherapie als einen möglichen Baustein innerhalb eines individuell zusammengestellten naturheilkundlichen Behandlungskonzeptes.

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Was ist die Sanumtherapie?

Die Sanumtherapie ist ein naturheilkundliches Therapiekonzept mit homöopathischen und isopathischen Arzneimitteln. Ein Teil der Präparate wird aus spezifischen Bestandteilen von Bakterien oder Pilzen hergestellt. Daneben kommen innerhalb des SANUM-Konzeptes unter anderem Präparate mit Mineralstoffen und physiologischen Carbonsäuren zum Einsatz.

Im Mittelpunkt steht dabei für mich nicht nur die Frage:

„Welches Mittel passt zu welchem Symptom?“

Vielmehr betrachte ich unterschiedliche Zusammenhänge. Dazu können das innere Milieu, Ernährung und Stoffwechsel, der Säure-Basen-Haushalt sowie das Zusammenspiel zwischen Mikroorganismen, Schleimhäuten und Immunsystem gehören.

Die Sanumtherapie wird deshalb innerhalb ihres Therapiekonzeptes den regulativen naturheilkundlichen Verfahren zugeordnet.

Was bedeutet das „innere Milieu“?

Jede Zelle unseres Körpers ist auf bestimmte Bedingungen angewiesen, damit Stoffwechsel- und Regulationsprozesse ablaufen können.

Mit dem Begriff inneres Milieu werden vereinfacht die Bedingungen beschrieben, unter denen diese Vorgänge stattfinden.

Dazu gehören unter anderem Stoffwechselprozesse, die Versorgung mit Nähr- und Mineralstoffen sowie die Regulation des Säure-Basen-Haushalts.

Auch Ernährung, Verdauung und die Situation an Darm und Schleimhäuten können für eine ganzheitliche Betrachtung von Bedeutung sein.

Unser Körper verfügt dabei über ausgeprägte Regulations- und Puffersysteme, mit denen er beispielsweise den pH-Wert in engen Grenzen konstant hält.

Innerhalb des SANUM-Konzeptes wird deshalb nicht ausschließlich ein einzelnes Symptom betrachtet. Auch die Bedingungen, unter denen körperliche Regulationsprozesse stattfinden, werden in die therapeutischen Überlegungen einbezogen.

Mikroorganismen – unsere ständigen Begleiter

Bakterien und Pilze werden häufig zuerst mit Krankheit in Verbindung gebracht. Dabei gehören zahlreiche Mikroorganismen ganz selbstverständlich zum menschlichen Körper.

Besonders intensiv untersucht wird heute das Mikrobiom des Darms. Die dort lebenden Mikroorganismen stehen in engem Austausch mit unserem Organismus und spielen unter anderem für Verdauung, Stoffwechsel, Darmschleimhaut und Immunsystem eine Rolle.

Auch Haut und andere Schleimhäute besitzen eine eigene mikrobielle Besiedlung.

Deshalb geht es nicht grundsätzlich darum, Mikroorganismen möglichst vollständig zu beseitigen. Entscheidend ist vielmehr das komplexe Zusammenspiel zwischen Mensch und Mikroorganismen.

Dieser Gedanke spielt auch innerhalb des SANUM-Therapiekonzeptes eine wichtige Rolle.

Die drei Bereiche der Sanumtherapie

SANUM gliedert sein Therapiekonzept in drei zentrale Bereiche:

  • System-Regulation
  • Basen-Regulation
  • Immun-Regulation

Je nach individueller Situation können diese Bereiche unterschiedlich gewichtet und miteinander kombiniert werden.

System-Regulation

Zur System-Regulation gehören unter anderem sogenannte Myco-Präparate und Carbonsäuren-Präparate.

Myco-Präparate werden aus spezifischen Bestandteilen verschiedener Pilze hergestellt. Carbonsäuren-Präparate enthalten verschiedene physiologische Carbonsäuren.

Innerhalb des SANUM-Therapiekonzeptes werden diese Präparate dem Bereich der Stoffwechsel- und Regulationsprozesse zugeordnet.

Welche Präparate für einen Patienten infrage kommen, entscheide ich individuell und nicht allein anhand einer Diagnose.

Basen-Regulation

Ein weiterer Bereich ist die Basen-Regulation.

Säuren entstehen ganz selbstverständlich im menschlichen Stoffwechsel. Unser Körper verfügt über verschiedene Puffersysteme und Regulationsmechanismen, mit denen der Säure-Basen-Haushalt in engen Grenzen reguliert wird.

Innerhalb des SANUM-Konzeptes werden in diesem Bereich unter anderem mineralstoffhaltige Basen-Präparate verwendet.

Auch die Ernährung berücksichtige ich in diesem Zusammenhang.

Eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche beziehungsweise pflanzenbetonte Ernährung liefert Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe und kann deshalb ein wichtiger Bestandteil eines naturheilkundlichen Gesamtkonzeptes sein.

Immun-Regulation

Der dritte Bereich wird als Immun-Regulation bezeichnet.

Hierzu gehören innerhalb des SANUM-Konzeptes unter anderem Bacto-Präparate sowie SANUKEHL®-Präparate. Sie werden aus spezifischen Bestandteilen von Bakterien beziehungsweise Bakterien und Pilzen hergestellt.

SANUM ordnet diese Präparate dem Bereich des Immunsystems und des Zusammenspiels von Organismus und Mikroorganismen zu.

Auch hier erfolgt die Auswahl nicht nach einem starren Schema. Entscheidend ist die individuelle gesundheitliche Situation des Patienten.

Warum gibt es so viele unterschiedliche SANUM-Präparate?

Wer sich zum ersten Mal mit der SANUM-Therapie beschäftigt, ist häufig überrascht, wie unterschiedlich die verwendeten Präparate sind.

Der Grund dafür liegt im Aufbau des Therapiekonzeptes: Nicht jedes Präparat ist für denselben Bereich vorgesehen.

Deshalb bedeutet SANUM-Therapie für mich nicht:

Eine Erkrankung – ein Präparat.

Vielmehr geht es darum zu überlegen, welche Bereiche bei einem Patienten besonders berücksichtigt werden sollten und welche therapeutischen Bausteine sich sinnvoll miteinander verbinden lassen.

Wie setze ich die Sanumtherapie in meiner Praxis ein

In einem ausführlichen Gespräch betrachte ich Ihre aktuellen Beschwerden, Ihre gesundheitliche Vorgeschichte und bereits vorhandene Befunde.

Auch Medikamente, Ernährung, Verdauung, Lebensweise und weitere individuelle Faktoren können für die Behandlungsplanung von Bedeutung sein.

Auf dieser Grundlage entscheide ich, ob die Sanumtherapie für Ihre persönliche Situation infrage kommt und welche Präparate oder weiteren naturheilkundlichen Maßnahmen sinnvoll sein können.

Die Behandlung wird deshalb individuell zusammengestellt und im Verlauf bei Bedarf angepasst.

Sanumtherapie, Darmgesundheit und Ernährung

Darm, Schleimhäute, Immunsystem und Mikroorganismen stehen in engem Austausch miteinander. Deshalb können sich SANUM-Therapie, Darmtherapie und Ernährungsberatung in meiner Praxis sinnvoll ergänzen.

Dabei betrachte ich nicht nur die Darmflora isoliert. Ernährung, Verdauung, Schleimhäute, Stoffwechsel und weitere individuelle Faktoren können ebenfalls Teil meiner Überlegungen sein.

Eine besondere Rolle spielt für mich dabei eine vollwertige pflanzliche Ernährung.

Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Kräuter, Nüsse, Samen und andere möglichst naturbelassene pflanzliche Lebensmittel liefern nicht nur wichtige Nährstoffe, sondern auch Ballaststoffe, die für das Darmmikrobiom von Bedeutung sind.

Ernährung und Darmgesundheit betrachte ich deshalb nicht getrennt von anderen naturheilkundlichen Maßnahmen, sondern als mögliche Bestandteile eines gemeinsamen Behandlungskonzeptes.

Sanumtherapie individuell statt nach Schema

Menschen mit derselben Diagnose können ganz unterschiedliche Voraussetzungen und gesundheitliche Entwicklungen mitbringen.

Deshalb behandle ich nicht ausschließlich eine Diagnose, sondern betrachte den Menschen dahinter.

Bei einem Patienten können beispielsweise Darmgesundheit und Ernährung stärker im Vordergrund stehen, bei einem anderen Stoffwechsel, Schleimhäute oder andere Regulationsbereiche.

Daraus entsteht ein individuelles naturheilkundliches Behandlungskonzept.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin in meiner Naturheilpraxis in Dresden.

 
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