Bandscheibenvorfall

Viele Menschen verbringen den Großteil des Tages im Sitzen: morgens am Frühstückstisch, auf dem Weg zur Arbeit im Auto oder in der Bahn, tagsüber am Schreibtisch und abends auf dem Sofa. Selbst im Bett schlafen viele mit angewinkelten Beinen.

Durch diese dauerhafte Sitzposition erhöht sich die Spannung in der vorderen Muskulatur, insbesondere der Hüftbeuger und der Kniestrecker. Diese Muskeln üben einen permanenten Zug nach vorne auf den Oberkörper aus. Um dennoch aufrecht zu stehen, muss die Rückenmuskulatur (die Rückenstrecker) massiv gegensteuern und nach hinten ziehen. Durch dieses permanente „Tauziehen“ entsteht ein enormer Druck auf die Wirbelsäule und die Bandscheiben. Nimmt diese Belastung dauerhaft zu, steigt das Risiko, dass der Gallertkern der Bandscheibe austritt – es kommt zum Bandscheibenvorfall.

Wie die Therapie Ihnen helfen kann:
Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht setzt genau hier an. Sie nimmt der Vorderseite die erhöhte Spannung und gibt dieser ihre natürliche Länge zurück. Dadurch lässt der Zug nach vorne nach, die Rückenstrecker werden entlastet und der Druck auf die Wirbelsäule sinkt drastisch. Das schützt die Bandscheiben vor Überlastung.

Auch wenn bereits ein Bandscheibenvorfall vorliegt, ist diese Therapie äußerst sinnvoll. Sie kann dazu beitragen, das System zu entlasten, Rückenschmerzen zu lindern und weiteren Vorfällen effektiv vorzubeugen.

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