Patienten, die mit einem Fersensporn in meine Praxis kommen, haben oft einen langen Leidensweg hinter sich. Sie berichten mir, dass lange Spaziergänge oder Sport unmöglich geworden sind. Trotz spezieller Schuhe oder Einlagen wird jeder Auftritt zur Qual.
Medizinisch unterscheidet man zwei Arten des Fersensporns:
- Der untere (plantare) Fersensporn: Er entsteht an der Fußsohle.
- Der obere (dorsale) Fersensporn: Er bildet sich an der Rückseite der Ferse, direkt am Ansatz der Achillessehne.
Wie entsteht der untere Fersensporn?
An unserer Fußsohle verläuft die sogenannte Plantarsehne, die das Fußgewölbe stabilisiert. Senkt sich dieses Gewölbe ab (z. B. bei einem Plattfuß), entsteht eine muskuläre Überspannung. Die Sehne gerät unter extremen Zug und kann sich entzünden. Um dieser Überlastung entgegenzuwirken, baut der Körper eine „Brücke“: Er bildet am Fersenbein einen knöchernen Auswuchs – den Fersensporn. Dadurch verkürzt sich der Weg zu den Zehen und der Zug auf die Sehne lässt nach.
Wie entsteht der obere Fersensporn?
Hier ist meist eine verkürzte Wadenmuskulatur der Auslöser. Sie sorgt für einen dauerhaft hohen Zug an der Achillessehne. Auch hier reagiert der Körper mit einer Schutzmaßnahme und bildet am Sehnenansatz des Fersenbeins einen Sporn, um die Spannung zu reduzieren.
Mein Behandlungsansatz:
Schnell zurück Schmerzfreiheit
In meiner Praxis packe ich das Problem an der Wurzel:
Ich helfe Ihnen, indem ich die überlastete Fuß- und Unterschenkelmuskulatur gezielt entspanne. Viele meiner Patienten spüren bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Erleichterung. Mit dem Ziel, den Schmerz dauerhaft zu lindern, zeige ich Ihnen effektive Dehnungsübungen für zu Hause. Damit können Sie Ihren Genesungsprozess aktiv unterstützen.