Gicht

Was ist Gicht?

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich dauerhaft zu viel Harnsäure im Blut befindet. Überschreitet die Harnsäure eine bestimmte Konzentration, können sich Harnsäurekristalle bilden und in Gelenken oder anderen Geweben ablagern. Dies kann schmerzhafte Entzündungsreaktionen auslösen.

Typische Beschwerden

Ein akuter Gichtanfall beginnt häufig plötzlich – oft nachts – mit starken Schmerzen, einer deutlichen Schwellung, Rötung und Überwärmung des betroffenen Gelenks. Besonders häufig ist das Großzehengrundgelenk betroffen. Grundsätzlich können jedoch auch andere Gelenke wie Fuß, Sprunggelenk, Knie, Hand oder Ellenbogen betroffen sein. Bleibt ein erhöhter Harnsäurespiegel über längere Zeit bestehen, können wiederkehrende Beschwerden auftreten und auch die Nieren belastet werden.

Mögliche Ursachen

Erhöhte Harnsäurewerte können unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören unter anderem eine verminderte Ausscheidung über die Nieren, eine erhöhte Harnsäurebildung, Übergewicht, bestimmte Medikamente oder eine purinreiche Ernährung. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.

Naturheilkundliche Betrachtung

In meiner Naturheilpraxis betrachte ich Gicht nicht ausschließlich anhand der erhöhten Harnsäurewerte. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche individuellen Faktoren zu den Beschwerden beitragen können. Dazu können beispielsweise Stoffwechselprozesse, die Ernährung, die Darmgesundheit, Entzündungsprozesse oder andere Belastungen gehören.

Mit den Möglichkeiten der Clustermedizin erfolgt eine individuelle Analyse, um Zusammenhänge sichtbar zu machen und eine auf Ihre persönliche Situation abgestimmte naturheilkundliche Begleitung zu entwickeln.

Hinweis

Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Akute, starke Gelenkschmerzen sollten immer zeitnah ärztlich abgeklärt werden.

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