Mit Energie zu mehr körperlicher und geistiger Fitness für ein vitales Leben
Energie ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass unser Körper seine vielfältigen Aufgaben erfüllen kann. Eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung unserer Zellen spielen die Mitochondrien. Sie werden deshalb häufig auch als die „Kraftwerke der Zellen“ bezeichnet.
Doch was genau sind Mitochondrien, welche Aufgaben übernehmen sie und welche Bedeutung haben Bewegung, Ernährung und Stoffwechsel für ihre Funktion?
Warum Mitochondrien für unseren Körper so wichtig sind
Unser Körper ist rund um die Uhr aktiv. Das Herz schlägt, die Lunge versorgt uns mit Sauerstoff, Muskeln ermöglichen Bewegung, das Gehirn verarbeitet Informationen und zahlreiche Stoffwechselprozesse laufen gleichzeitig ab.
Damit unsere Zellen diese Aufgaben erfüllen können, benötigen sie Energie. Eine zentrale Rolle dabei spielen die Mitochondrien.
Sie befinden sich in fast allen Körperzellen und werden häufig als die „Kraftwerke der Zellen“ bezeichnet. Doch was genau tun Mitochondrien? Und warum beschäftigen sie Medizin und Forschung heute so intensiv?
Was sind Mitochondrien?
Mitochondrien sind kleine Bestandteile unserer Zellen, sogenannte Zellorganellen.
Sie besitzen eine äußere und eine innere Membran. Die innere Membran bildet zahlreiche Falten, die sogenannten Cristae. Dadurch entsteht eine große Oberfläche für die biochemischen Prozesse, die an der Energiegewinnung beteiligt sind.
Im Inneren befindet sich die mitochondriale Matrix. Dort laufen verschiedene Stoffwechselvorgänge ab.
Eine Besonderheit der Mitochondrien ist, dass sie über eine eigene DNA verfügen.
Wie viele Mitochondrien sich in einer Zelle befinden, hängt stark vom jeweiligen Zelltyp und seinem Energiebedarf ab. Besonders energiebedürftige Gewebe wie Herz, Muskulatur und Nervensystem besitzen entsprechend viele Mitochondrien.
Wie produzieren Mitochondrien Energie?
Eine der wichtigsten Aufgaben der Mitochondrien ist die Bereitstellung von ATP – Adenosintriphosphat.
ATP kann man vereinfacht als Energieträger der Zelle bezeichnen.
Nährstoffe aus unserer Nahrung – beispielsweise Kohlenhydrate und Fette – werden im Stoffwechsel verarbeitet. Unter Beteiligung von Sauerstoff entsteht daraus in den Mitochondrien ATP.
Diese Energie wird überall dort benötigt, wo Zellen Arbeit leisten müssen – beispielsweise:
- bei der Muskelarbeit,
- für die Aktivität des Nervensystems,
- für zahlreiche Stoffwechselprozesse,
- für Transportvorgänge innerhalb der Zellen und
- für Aufbau-, Anpassungs- und Regulationsprozesse.
Mitochondrien übernehmen darüber hinaus weitere Aufgaben innerhalb der Zelle und sind an verschiedenen Signal- und Regulationsprozessen beteiligt.
Wenn die Funktion der Mitochondrien beeinträchtigt ist
Bei bestimmten Erkrankungen können Funktion und Energiegewinnung der Mitochondrien beeinträchtigt sein.
Da besonders energieintensive Gewebe auf eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen sind, können bei mitochondrialen Erkrankungen unterschiedliche Organsysteme betroffen sein.
Mögliche Beschwerden sind beispielsweise ausgeprägte Muskelschwäche, Belastungsintoleranz oder neurologische Symptome.
Wichtig ist dabei jedoch:
Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder Muskelschmerzen bedeuten nicht automatisch, dass eine Störung der Mitochondrien vorliegt.
Solche Beschwerden können zahlreiche unterschiedliche Ursachen haben und sollten deshalb immer im Gesamtzusammenhang betrachtet werden.
Was können wir selbst für unsere Mitochondrien tun?
Mitochondrien sind keine starren Zellbestandteile. Sie können sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen.
Ein besonders wichtiger Reiz ist körperliche Bewegung.
Regelmäßige Bewegung und insbesondere Ausdauerbelastung können Anpassungsprozesse in der Muskulatur anregen, bei denen auch die Mitochondrien eine wichtige Rolle spielen.
Deshalb gehört regelmäßige, an die persönliche Belastbarkeit angepasste Bewegung zu den sinnvollsten Maßnahmen, um den Energiestoffwechsel des Körpers zu unterstützen.
Auch eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen und ein gesundheitsbewusster Lebensstil schaffen wichtige Voraussetzungen für einen funktionierenden Zellstoffwechsel.
Was sind die drei Keimblätter?
Während der frühen Embryonalentwicklung entstehen drei sogenannte Keimblätter:
Entoderm, Mesoderm und Ektoderm.
Aus diesen entwickeln sich im weiteren Verlauf unterschiedliche Gewebe und Organsysteme.
Entoderm
Aus dem Entoderm entstehen unter anderem Anteile des Verdauungs- und Atmungssystems sowie verschiedene innere Organe und Drüsen.
Mesoderm
Aus dem Mesoderm entwickeln sich unter anderem Muskulatur, Knochen, Bindegewebe, Herz-Kreislauf-System, Blut und Teile des Urogenitalsystems.
Ektoderm
Aus dem Ektoderm entwickeln sich unter anderem Nervensystem, Haut und Teile der Sinnesorgane.
Diese Einteilung stammt aus der Embryologie und beschreibt die Entwicklung unseres Körpers in einer sehr frühen Lebensphase.
Die Keimblätter im Konzept der Clustermedizin
Auch innerhalb der Clustermedizin werden die drei embryonalen Keimblätter Entoderm, Mesoderm und Ektoderm aufgegriffen.
Dabei handelt es sich um ein eigenes therapeutisches Modell der Clustermedizin.
Den drei Bereichen werden unterschiedliche sogenannte Vital-Cluster zugeordnet:
Vital 1 – Entoderm
Vital 2 – Mesoderm
Vital 3 – Ektoderm
Diese Zuordnung bildet die Grundlage der sogenannten Mitochondrien-Vital-Kur innerhalb dieses Konzeptes.
Die Anwendung orientiert sich dabei nacheinander an den drei Keimblattebenen.
Die Mitochondrien-Vital-Kur
Die Mitochondrien-Vital-Kur ist eine Anwendung aus der Clustermedizin, bei der die drei Vital-Cluster Vital 1, Vital 2 und Vital 3 in einer festgelegten Reihenfolge eingesetzt werden.

Das Konzept verbindet die drei embryonalen Keimblätter mit der Vorstellung einer ganzheitlichen Unterstützung der körperlichen Regulation und Vitalität.
Dabei werden die drei Cluster nacheinander angewendet:
Vital 1 wird innerhalb des Clustermedizin-Konzeptes dem Entoderm zugeordnet.
Vital 2 wird dem Mesoderm zugeordnet.
Vital 3 wird dem Ektoderm zugeordnet.
Nach der vorgesehenen Anwendung folgt auf Vital 1 zunächst Vital 2 und anschließend Vital 3. Dieser Ablauf bildet einen Zyklus, der entsprechend dem Anwendungskonzept wiederholt werden kann.
Welche Anwendung im individuellen Fall sinnvoll ist und wie sie durchgeführt wird, sollte persönlich besprochen werden.
Mitochondrien ganzheitlich betrachtet
Unser Energiestoffwechsel ist ein komplexes Zusammenspiel aus Ernährung, Bewegung, Sauerstoffversorgung, Stoffwechselprozessen, hormonellen Einflüssen und vielen weiteren Faktoren.
Mitochondrien sind ein wichtiger Bestandteil dieses Systems.
In meiner Naturheilpraxis in Dresden betrachte ich gesundheitliche Beschwerden deshalb nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der individuellen Lebenssituation, der Ernährung, bestehenden Befunden und weiteren möglichen Einflussfaktoren.
Die Clustermedizin ist dabei einer der Schwerpunkte meiner Praxis.
Wenn Sie wissen möchten, ob eine Anwendung aus meinem Therapieangebot für Sie infrage kommt, können wir dies in einem persönlichen Termin besprechen.
Naturheilpraxis Ina Gotzel in Dresden
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